frederik egold memorial

Nikolais Gruß

Von einem Menschen wie Frederik Abschied zu nehmen ist schwer.
Als Bruder von Frederik Abschied nehmen zu müssen ist schwer.
Wieso er?
Ich bin doch so viel älter als er.
Wieso er, der Sanftmütigere, er, der Gerechtere, er, der ohne Vorurteile Menschen annehmen konnte, wieso er, der so kraftvolle künstlerische Objekte schuf und noch so viele schaffen wollte?
Die Frage nach dem Sinn des Todes kann nicht beantwortet werden.
Die Frage nach dem Warum wird sinnlos.
Der Tod bleibt immer sinnlos. Tod macht keinen Sinn.
Keine Grausamkeit der grausamen Natur, keine Religion, kein böser Zufall, keine Bestimmung will mir Erklärung sein.

Die Frage nach dem Warum oder warum gerade Frederik kann nicht beantwortet werden, man muss sie nicht mal stellen, weil man die Antwort schon kennt oder gar nicht erst gefunden werden kann.

Ich weiß jetzt, dass alle meine Fragen nicht gestellt zu werden brauchen.
Um es mit den Worten eines Märchens zu sagen:
„Viele die leben verdienen den Tod und viele die sterben verdienen das Leben. Kannst Du es ihnen geben? Uns ist nicht gegeben zu wissen wann das Ende kommt. Uns bleibt nur etwas mit der Zeit anzufangen, die uns gegeben ist.“

Die Grausamkeit seiner Krankheit konnte Frederiks Wesen, seinen Sinn für Gerechtigkeit, seine Sanftmut und seinen Lebenswillen nie brechen. Frederik hat den Kampf ums Überleben früher verloren als andere, früher als wir. Doch Frederik hat gewonnen; er hat seine Zeit zu nutzen gewusst, die ihm gegeben war, trotz all der Berge, die ihm in den Weg gestellt wurden.

Carpe diem...

Nutze den Tag in Frieden...

 

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